August Burns Red

29.11.2018
Stattbahnhof
Schweinfurt

Ein beeindruckendes Beispiel fĂŒr das innovative Entwicklungspotenzial harter Musik sind August Burns Red aus Lancaster/Pennsylvania. Sie hoben Metalcore – eine Verbindung von Metal-Riffs mit der IntensitĂ€t des Hardcore – auf eine neue Ebene.

T i c k e t s

Ihr drittes Album „Constellations“ (2009) schaffte es auch ohne Hitsingle in die Top 30 der Billboard Charts, der 2011 veröffentlichte Nachfolger „Leveler“ stieg bis auf Platz 11 in den USA und erzielte hohe Notierungen in England und Skandinavien. Seit ihrem 2013 erschienen Werk „Rescue & Restore“ gehören August Burns Red in den USA nun endgĂŒltig zu den Top-10-Kandidaten, und auch ihr aktuelles achtes Album „Phantom Anthem“, das fĂŒr die Band viele neue Klang- Nuancen und stilistische Verdichtungen bereit hielt, platzierte sich international hoch in den Charts. Nun kommen August Burns Red zwischen dem 14. November und 16. Dezember fĂŒr zehn Konzerte nach Deutschland.

 

In den letzten Jahren tauchten zahlreiche Bands auf, die die Idee von harter Musik weiterentwickeln. August Burns Red haben sich die VariabilitĂ€t in Tempo, LautstĂ€rke und KomplexitĂ€t von ihren Vorbildern abgeschaut und virtuos umgesetzt. Zum einen gelingt es ihnen, den Intellekt des Metalcore mit einem intensiven GefĂŒhl purer Leidenschaft zu verbinden. Zum anderen sorgt ihre Verankerung im christlichen Glauben fĂŒr Aufrichtigkeit und AuthentizitĂ€t. Hier stehen fĂŒnf junge MĂ€nner auf der BĂŒhne, die auch wirklich meinen, was sie singen und spielen. Diesen Eindruck vermitteln August Burns Red seit ihrer GrĂŒndung im Jahr 2003, als sie noch gemeinsam die Schulbank drĂŒckten. Schon ihre ersten Konzerte waren StadtgesprĂ€ch und im Internet wuchs ihre AnhĂ€ngerschaft stetig. Bis heute wurden ihre Songs auf Spotify rund 50 Millionen Mal gespielt, bei YouTube wurden ihre Videos ĂŒber 16 Millionen Mal abgerufen. Zwei Jahre nach ihrer Entstehung erschien das DebĂŒtalbum „Thrill Seeker“, das den Grundstein fĂŒr eine weitere QualitĂ€t legte: unermĂŒdliches Touren.

 

Der Nachfolger „Messengers“ von 2007 eroberte Platz 1 der ‚Christian Rock Charts’ und verkaufte sich allein im Erscheinungsjahr knapp 100.000 Mal. Das dritte Album „Constellations“ landete 2009 auf Rang 24 der US-Charts. Mit dem 2011 erschienenen Werk „Leveler“ lieferten Jake Luhrs (Gesang), JB Brubaker und Brent Rambler (Gitarren) sowie Dustin Davidson (Bass) und Matt Greiner (Drums) ein MeisterstĂŒck ab.

 

Stets getrieben von dem BedĂŒrfnis nach Weiterentwicklung stellte die Band Ende 2012 mit „Sleddin’ Hill – A Holiday Album“ ein rein instrumentales, mit Jazz, Punk und Progressive Rock liebĂ€ugelndes Konzeptalbum vor, mit dem sie neue Grenzen innerhalb ihres Genres austesteten. Diese Experimente kamen auch der Arbeit an ihrem sechsten Album „Rescue & Restore“ zugute, das sich bei seinem Erscheinen im Juni 2013 als ihr kommerziell bislang erfolgreichstes erwies – und als ihr kĂŒnstlerisch vielseitigstes. Mittlerweile kann man August Burns Red getrost als weltweit federfĂŒhrende Formation des Metalcore betiteln, was sich auch an dem internationalen Erfolg des Ende 2015 veröffentlichten Albums „Found In Far Away Places“ ablesen lĂ€sst – sowie dem Umstand, dass sie bei den Grammy-Awards eine Nominierung in der Kategorie ‚Best Metal Performance‘ erhielten.

 

Ihr achtes Album „Phantom Anthem“, erneut aufgenommen mit ihren Stammproduzenten Carson Slovak und Grant McFarland, bedeutet fĂŒr die Band erneut eine konsequente Weiterentwicklung. Es wurde das technisch und emotional anspruchsvollste Werk von ihnen, das sich thematisch diesmal ganz auf die Wurzeln dessen bezieht, was Menschen fĂŒhlen und wo Handlungen und ethische Grundvorstellungen ihren Ursprung nehmen. „Es war so nicht geplant“, sagt JB Brubaker, „aber letztlich sind auf dieser Platte einige Dinge geschehen, die uns tighter und heavier erscheinen lassen als je zuvor.“

 

Beginn: 19:30 Uhr